Vegane Küche in der Ausbildung: Ein Azubi-Tag bei EDEKA Südbayern zeigt, wie es geht
Heute ist Tag der nachhaltigen Gastronomie. Es gibt kaum eine schönere Art, ihn zu feiern, als mit einem Workshop, der vegane Küche direkt in der Ausbildung verankert. Bei der EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG in Gaimersheim ist genau das passiert. In diesem Artikel erfährst du, wie so ein Format aussehen kann, welche Ergebnisse in nur einer Stunde möglich sind und was du daraus für dein eigenes Team mitnehmen kannst.


Warum vegane Küche in der Ausbildung so früh wie möglich ankommen sollte
Wer pflanzliche Gerichte erst nach Jahren im Beruf kennenlernt, hat oft schon feste Vorstellungen davon, was in eine Küche gehört und was nicht. Bei Azubis ist das anders. Sie stehen am Anfang und formen gerade erst, was für sie zum Berufsbild gehört.
Genau deshalb lohnt sich der frühe Einstieg. Wer vegane Küche in der Ausbildung als selbstverständlichen Teil des Alltags erlebt, trägt diese Selbstverständlichkeit später in jeden Betrieb weiter. Kein Umdenken, keine Überzeugungsarbeit im Nachhinein, sondern gelebte Praxis von Anfang an.
Der Workshop-Tag bei EDEKA Südbayern in Gaimersheim
Der Rahmen: vier Workshops à eine Stunde, jeweils ein Team pro Durchgang. Insgesamt waren 17 Azubis und eine Praktikantin dabei. Bemerkenswert dabei: Die meisten von ihnen lernen gar nicht Koch oder Köchin. Bis auf drei Ausnahmen kommen sie aus dem Büro und stehen sonst nicht regelmäßig am Herd.
Das zeigt, wie zugänglich vegane Küche in der Ausbildung gestaltet werden kann. Es braucht kein Vorwissen und keine jahrelange Kocherfahrung, um in einer Stunde etwas Überzeugendes auf den Teller zu bringen. Es braucht ein gutes Konzept, klare Anleitung und Lust aufs Ausprobieren.
Was die Teams in nur einer Stunde auf die Beine gestellt haben
Ganz reibungslos lief der Tag nicht. Ein paar Sicherungen sind rausgeflogen, die Technik hat also durchaus mitgeredet. Trotzdem kam am Ende einiges dabei heraus, das sich sehen und schmecken lassen kann:
- Tofu-Gyros für eine Taco-Füllung
- Pulled Jackfruit für eine zweite Füllung
- selbstgemachtes Tzatziki
- Schokomousse aus Bohnenwasser
Zwei Taco-Varianten standen damit am Ende bereit: einmal mit Tofu-Gyros, Tzatziki, Tomaten und Gurken, einmal mit Pulled BBQ-Jackfruit, schwarzen Bohnen, Mais und Limette. Beide Ergebnisse zeigen, wie viel Geschmack und Kreativität in kurzer Zeit möglich sind, wenn man Azubis einfach machen lässt.

Was Betriebe aus diesem Format mitnehmen können
Für Küchen- und Ausbildungsleitungen liegt der eigentliche Wert nicht nur in den fertigen Gerichten. Er liegt im Format selbst. Ein einstündiger, praktischer Workshop schafft echte WOW-Momente direkt am Herd.
Das lässt sich auf andere Kantinen, Hotelküchen und Ausbildungsbetriebe übertragen. Es braucht keinen kompletten Umbau des Ausbildungsplans, um vegane Küche in der Ausbildung zu verankern. Ein gut vorbereiteter Praxistag reicht oft schon aus, um Berührungsängste abzubauen und Neugier zu wecken, die im Berufsalltag weiterwirkt.
Fazit
Ein Workshop-Tag, vier Teams, 17 Azubis und jede Menge Aha-Momente: Der Besuch bei EDEKA Südbayern zeigt, wie viel möglich ist, wenn vegane Küche in der Ausbildung praktisch statt theoretisch vermittelt wird.
Wenn du für dein Team oder deine Azubis ein ähnliches Format möchtest, melde dich gerne. Ich freue mich auf deine Nachricht.
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